Warzen (Gutartige Hauttumore)

Eine Infektion mit Viren ist verantwortlich für die Entstehung von Warzen, aber auch für die oft wiederkehrenden Herpesbläschen, weiterhin für Windpocken und Gürtelrose.

Warzen sind gutartige Hautveränderungen. Weil Sie durch Viren verursacht sind, treten sie häufig in größerer Anzahl auf und können auf andere übertragen werden. Neben virusbedingten gibt es auch Alters- oder seborrhoische Warzen.

Die gewöhnlichen Warzen (Dornwarzen oder Verrucae vulgares), beispielsweise an Händen und Füßen, sind durch ihre raue Oberfläche gekennzeichnet. Sie können beim Gehen heftige Schmerzen verursachen und werden nicht selten mit Schwielen verwechselt. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch, zum Beispiel durch Berührung einer verletzten Warze.

Im Gesicht und am Hals bei Kindern und Jugendlichen finden sich flache, bräunliche, meist in großer Zahl auftretende Warzen, die oft nur bei genauem Hinsehen zu erkennen sind. Diese werden auch als juvenile Warzen bezeichnet.

Daneben findet man bei Kindern häufig auch die so genannten Dellwarzen oder Mollusken. Dies sind perlartige Knötchen, die meist an Armen und Beinen auftreten.

Grützbeutel, so genannte Atherome, wölben sich halbkugelig über die Hautoberfläche hervor, oft unter dem Haupthaar, wo sie beim Kämmen stören. Sie enthalten grützeartigen, gelblichweißen Talg.

Fetteinlagerungen in der Lidhaut (Xanthelasmen) zeigen sich als gelbliche Platten oder Flecken. Zu 50 Prozent besteht gleichzeitig eine Erhöhung der Blutfettwerte.

Fettgewebsgeschwülste (Lipome) sind gutartige Wucherungen des Unterhautfettgewebes. Unter der hügeligen Haut tastet man prall-elastische, lappige, kaum schmerzhafte, bis kastaniengroße Knoten. Oft treten sie über den ganzen Körper verstreut auf. Auch sie können Hinweise auf Fettstoffwechselstörungen sein.

Seborrhoische Alterswarzen (auch Fettwarzen genannt) sind harmlose, besonders am Rumpf oder im Gesicht auftretende flache, braune Hautveränderungen. Sie haben eine zerklüftete Oberfläche und fühlen sich weich und fettig an. Trotz ihres Namens findet man sie auch bei jüngeren Menschen. Treten sie plötzlich in großer Zahl und mit Juckreiz auf, können Sie ein Zeichen für eine bösartige Erkrankung im Körper sein.

Stecknadelkopf- bis linsengroße, dunkelrote sogenannte Altersangiome können bereits bei 25- bis 30jährigen auftreten. Auch sie sind harmlos, gelegentlich bluten sie nach Verletzungen heftig.

Das Licht des Lasers wird dabei zielgenau auf das Warzengewebe geblitzt. Die Energiestöße sind allerdings sehr kurz, so dass das umliegende Gewebe nicht betroffen wird. Der Laser zersprengt die Zellen regelrecht. Auf der Haut fühlen sich die Laserblitze wie kleinste Nadelstiche an. Je nach Größe dauert die Behandlung zwischen 5 bis 20 Minuten. Auf den gelaserten Hautpartien bilden sich weiße Krusten, die nach wenigen Tagen von selbst abfallen. Dann ist von den Warzen nichts mehr zu sehen.

Die Haut muss lediglich mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor nachbehandelt werden. Denn gut vier Wochen lang sind die behandelten Stellen extrem lichtempfindlich. Von einer Lasertherapie direkt vor oder nach dem Urlaub ist deswegen abzuraten.